Transformationale und positve Führung (TPF)
Führungspersönlichkeiten führen anders...
Führungspersönlichkeit oder Führungskraft ist jeder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Potential in Menschen und Prozessen aufzuspüren.
Führungskraft ist jeder der bereit ist, etwas Großartiges zu versuchen und darin Anderen voran-zugehen.
Der Begriff Führungskraft hat nichts mit der Position, dem Status oder der Anzahl der direkt unterstellten Mitarbeitern zu tun.
Wertschätzung, Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt sind die Grundpfeiler für erfolgreiche Führung.
In der heutigen Zeit sind neues Denken, Eigenverantwortung, dezentralisierte Entscheidungen und Offenheit für Veränderung und Innovation entscheidend für den Erfolg.
Ein Konzept, das sich besonders in dynamischen Umfeldern bewährt hat, ist die transformationale Führung. Dieser Führungsstil wurde maßgeblich von Bernard Morris Bass geprägt und basiert auf den Ideen von James MacGregor Burns. Bass identifizierte vier wichtige Erfolgsfaktoren:
- Als Vorbild fungieren: Führungskräfte sollten selbst vorleben, was sie von ihren Mitarbeitern erwarten.
- Inspirierend motivieren: Die Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter dazu anspornen, ihr volles Potenzial zu entfalten.
- Intellektuell anregen: Die Förderung eines kreativen und lösungsorientierten Denkens ist von großer Bedeutung.
- Individuell unterstützen: Die Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter persönlich fördern und ihnen bei Bedarf unter die Arme greifen.
Wichtig ist, dass die transformationale Führung keine starren Pläne vorschreibt, sondern vielmehr aus der Beobachtung erfolgreicher Manager entstanden ist. Es geht um eine offene und klare Kommunikation sowie eine stabile Vertrauensbasis. Die Entwicklung individueller Stärken, ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl im Team und eine kreative Herangehensweise an Herausforderungen sind ebenfalls von großer Bedeutung.
Die transformationale Führung strebt danach, die Mitarbeiter zu unternehmerischem Handeln zu inspirieren, insbesondere in der schnelllebigen digitalen Welt, die ständig neue Anforderungen stellt. Wenn ihr als Führungskräfte diese Zugänge beachtet und umsetzt, könnt ihr eure Teams erfolgreich durch die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt führen und das volle Potenzial eurer Mitarbeiter entfalten. Lasst uns gemeinsam den Weg der Transformation beschreiten und die Zukunft gestalten!
Wertschätzung, Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt ist das Geheimnis guter Führung!
Die transformationale Führung will in erster Linie transformieren. Sie ist deshalb vor allem wirksam, wenn Veränderungen erreicht werden sollen. Zwar „menschelt“ es bei diesem Konzept an allen Ecken und Enden. Doch letztlich soll das höhere Engagement zu einer höheren Innovationsleistung anregen und die Produktivität verbessern.
Transformationale Führung:
Die Kraft der persönlichen Ausstrahlung
Der erste Erfolgsfaktor im Stil der transformationalen Führung beschreibt die persönliche Ausstrahlungskraft (Charisma) einer Führungspersönlichkeit. Eine Führungskraft ist immer auf dem Präsentierteller und sollte deshalb in all dem, was sie von den Mitarbeitern fordert, ein Vorbild sein. Sie erwartet und setzt dann hohe ethische sowie leistungsbezogene Standards, wirkt als lebendiges Beispiel im Unternehmen.
Mitarbeitende wollen wissen, wer sie führt und was für Beweggründe hinter dem Handeln stehen. Wenn Mitarbeitende unethisches Verhalten sehen oder vermutet, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Mitarbeitenden langfristig auch selbst nicht werteorientiert handelt. Zudem lernen Mitarbeitende auch unbewusst – durch Beobachtung und Lernen am Modell.
Die Signalwirkung einer Vision
Bei der zweiten Komponente der transformationalen Führung vermittelt und kommuniziert die Führungskraft eine Vision, formuliert die daraus abgeleiteten erreichbaren Ziele und bespricht Strategien, wie die Vision alltagstauglich umgesetzt werden kann. Dieses attraktive und optimistische Bild von Zukunft – eine Vision ist ein „Traum mit Abgabetermin” – hat Signalwirkung. Die Vermittlung eines starken Zielbewusstseins durch das Managementträgt dazu bei, dass eine Tätigkeit als sinnvoll empfunden wird. Die Mitarbeitenden sehen ihre Aufgabe als bedeutend an, denn sie wird in einen großen Gesamtzusammenhang eingebettet. Die Frage „Wozu mache ich das alles eigentlich?“ ist damit beantwortet, und dadurch gehen Mitarbeitende auch herausfordernde Aufgaben motiviert an.
Das Potenzial von Eigenverantwortung
Das geistige Anregen der Mitarbeitenden als dritte Komponente der transformationalen Führung beschreibt die Fähigkeit der Führungskraft, die Mitarbeitenden bei der Diskussion um Werte, Annahmen und Erwartungen zu unterstützen. Die Führungskraft fungiert eher als Problemsammler denn als Problemlöser. Widersprüchliche Ideen der Mitarbeitenden sind willkommen, liebgewonnene Verhaltensweisen werden überprüft, Entscheidungen hinterfragt. Dadurch werden die Grundlagen gelegt, um den Status quo infrage zu stellen und Veränderungsprozesse zu gestalten. Das ist die beste Chance, um den Zielen auch auf unbekannten Wegen ein Stückchen näher zu kommen.
Zudem wird die Selbstständigkeit der Mitarbeitenden gefördert. Sie identifizieren sich eher mit der Strategie, die dazu dient, die Unternehmensziele zu erreichen. Denn diese ist ja jetzt eine im besten Fall selbst gewählte und keine von außen aufgezwungene.
Die Führungskraft als Coach
Als vierte transformationale Komponente verfolgt die individuelle Förderung das Ziel, einen Rahmen zu schaffen, in dem jede:r Mitarbeiter:in sich optimal entfalten kann. Die Führungskraft fungiert als Coach, Trainer:in oder Förderer:in, der:die den:die Mitarbeitende bei der persönlichen Weiterentwicklung betreut und berät und auf individuelle Bedürfnisse und individuelle Entwicklungspotenziale eingeht. Somit rückt der Entwicklungsaspekt des Geführten in den Vordergrund.
Individuelle Förderung beinhaltet aber auch, dass im Team die unterschiedlichen Bedürfnisse bezüglich Arbeitsinhalten und -struktur, Autonomiebestrebungen, Entscheidungs- und Verantwortungsspielräumen berücksichtigt werden.
Positive Führung:
Entdecke die Kraft von Positive Leadership - ein inspirierendes Führungskonzept, das Mitarbeiter ermutigt, befähigt und mit Mitgefühl behandelt. Stell dir vor, wie ein positiv gestimmtes Arbeitsklima die Stimmung hebt und die Leistung steigert, egal ob es um einzelne Teammitglieder, Vertriebsmitarbeiter oder Top-Manager geht.
Doch was genau ist Positive Leadership? Es ist ein vielschichtiger Begriff, der verschiedene Führungstheorien wie Transformation Leadership, Charismatic Leadership oder Servant Leadership vereint. Gemeinsam haben sie jedoch die Fokussierung auf positive Emotionen, die gezielt erlebt, modelliert und verstärkt werden.
Positive Führungskräfte interessieren sich nicht nur für das Arbeitsergebnis, sondern auch für die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. Selbstbewusst, optimistisch und mit hoher Integrität ausgestattet, prägen sie das Umfeld positiv. Kim Cameron hat maßgeblich dazu beigetragen, diese Ansätze zu entwickeln.
Positive Leadership wirkt auf drei Ebenen: auf der individuellen, der Team- und der Organisationsebene. Von einem inspirierenden Vorgesetzten bis zu einem unterstützenden Team, das aus Misserfolgen lernt, wird die Kraft der positiven Energie spürbar.
Stelle dir vor, wie ein Unternehmen, das Positive Leadership verinnerlicht hat, seine Mission und langfristigen Strategien auf die positiven Werte ausrichtet. Positive Mitarbeiter werden gezielt eingestellt, und alle Entscheidungen orientieren sich daran, was erreicht werden kann.
Positive Leadership ist keine leere Worthülse, sondern ein mächtiges Instrument, das bessere Leistungen, Produkte und zufriedenere Kunden ermöglicht. Trau auch du dich, diese transformative Führung zu entdecken und dein Unternehmen zu einem starken Marktteilnehmer zu machen. Tauche ein in die Welt des Positive Leadership und erlebe, wie es die Zukunft deines Unternehmens positiv verändern kann.
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Als Führungskraft und im Management brauchen Sie Führungskompetenzen und ein Führungsverständnis jenseits von Weisung und Kontrolle, um Ihre Mitarbeiter zu außergewöhnlichen Leistungen zu motivieren. Erfahren Sie mehr über die Wirkung transformationaler Führung auf die kreative und optimale Zusammenarbeit. Jetzt liegt es an Ihnen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Know-how erfolgreich anwenden.
Transformationale Führung soll Einstellungen ändern und wird deshalb immer auch auf Widerstände stoßen. Die Führungskräfte brauchen nicht nur eine Vision, sondern auch ausreichend Ressourcen, um auf diese Widerstände individuell eingehen zu können. Je ähnlicher die Werthaltungen, desto einfacher wird es. Dennoch brauchen solche Angleichungen immer Zeit.
Führungskräfteentwicklung, die nachhaltig wirkt
Agil, effizient und modern – so agiert Ihr Führungsteam nach dem Absolvieren unserer Führungskräfte-entwicklungsprogramme. Setzen Sie neue Impulse und verankern Sie zukunftsorientiertes Führungsverhalten. Profitieren Sie von eingehender Analyse, individuellen Konzepten und nachhaltiger Begleitung. So gestalten Sie ein einheitliches Führungsverständnis und der Know-how-Transfer gelingt dauerhaft.